Woche 18: Sommerloch?

Nachdem wir am Sonntag nach Bure eingerückt waren, begann der Montag ganz unspektakulär mit der Übungsvorbereitung für den Nachmittag. Das Mittagessen wurde vorverlegt uns so konnten wir um 12.00 Uhr mit der Übung starten. Für den Gefechtsstand hatten wir am Morgen zwei Standorte eingerichtet, welche wir nacheinander bezogen. Der Geschützzug übte das Beziehen von Feuerstellungen. Die Informationen erhielten sie natürlich von der Feuerleitstelle. Als es bereits dunkel war, räumten wir sämtliches Material zusammen, parkierten die Fahrzeuge und verschoben in die Unterkunft.

Auch am Dienstagmorgen war nochmals eine Übung eingeplant: Schiessen aus der Fahrt. Das heisst, die ganze Batterie kolonniert auf und dreht ihre Runden. Plötzlich kommt ein Feuerbefehl, die Haubitzen halten an, richten sich aus und schiessen direkt von der Strasse. Am Nachmittag putzten wir unseren Schüpa, machten eine Materialkontrolle und trafen alle Vorbereitungen für den Bahntransport. Am Abend mussten wir noch unser gesamtes persönliches Material vor die Unterkunft tragen und kontrollieren. Wahrscheinlich hatten wir es nur deshalb mitgenommen, denn das meiste brauchten wir in Bure gar nicht.

Der Mittwoch begann etwas früher als normal. Nach dem Morgenessen wurde das persönliche Material für den Rücktransport nach Bière bereitgestellt. Anschliessend verluden die Fahrer alle Raupenfahrzeuge auf die Bahnwagen und wir bezogen unsere Abteile im Schlafwagen. Etwa um 8.15 Uhr ging die Reise in Bure los. Nach einigen Runden Arschlöcheln und nach einem Nickerchen waren wir um ca. 13.30 Uhr in Bière. Viel früher als geplant. Als auch die Lastwagen da waren, lud unsere Gruppe das Gepäck aus und verteilte es in den Zimmern. Danach spielten wir bis zum Nachtessen Fussball. Zum Abschluss des Tages führte der Hauptfeldweibel eine Zimmerinspektion durch. Da wir noch viel freie Zeit hatten, zog sich diese auch ziemlich in die Länge und der Hptfw konnte seinen Auftritt richtig geniessen.

Mit Sport (Jogging und Fussball) begann der Donnerstag. Danach wiederholten wir abermals die AGA Themen: Je eine Drillpiste mit Sturmgewehr und ABC, daneben frischten wir das Funken auf. Am Nachmittag kontrollierten wir nochmals sämtliches Material auf den Fahrzeugen. Da wir die Fahrzeuge seit der letzten Kontrolle nicht gebraucht haben, stelle ich mir die Frage, ob dies nur Beschäftigungstherapie ist!? Wir hätten genauso gut in die Badi gehen können! Als ob dies nicht schon genug wäre, mussten wir auch noch unser persönliches Material durchachern. Natürlich fehlte noch das gleiche Material wie am Dienstag. Was will ich mit der „Wollesou“ und den „Gnägis“ bei 35°C?

Zeit zur Verfügung Zugführer stand am Freitagmorgen auf dem Programm. Da aber wegen der Trockenheit ein Schiessverbot erlassen wurde und weil niemand das Schiesskino bedienen konnte, konnten die Ideen unseres Zugfühers nicht ausgeführt werden. Wie begnügten uns also mit Fussball spielen. Doch es wurde ziemlich schnell heiss und wir waren nach zwei Stunden ausgelaugt. Den Rest des Morgens verbrachten wir mit einer Zugsaussprache. Das Mittagessen nahmen wir bei unserer Panzerhalle ein. Danach war für die Feuerleitstelle und die Geschützbesatzungen eine SAPH-Einheit geplant. Doch um 15.00 Uhr musste auch dieses Vorhaben aufgegeben werden, da der Simulator nicht funktionierte. Also spielten wir zum vierten Mal in dieser Woche Fussball. Nach dem Nachtessen gab es noch zwei Theorien beim Batteriekomandanten bevor wir ins heisse Bett liegen konnten.

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