Fazit Funktionsgrundausbildung FGA

In den Wochen 6 bis 13 wurden wir individuell für unsere Funktion ausgebildet. Unsere Gruppe der Feuerleitstellenvermesser (Verm Flst) bestand aus vier Personen. Wir hatten es immer gut und lustig zusammen. Die Ausbildung durch den Feldweibel und die Nachwuchs-Wachtmeister war abwechslungsreich und interessant. Einzig die eingeschobenen AGA-Tage (Grundausbildung) waren lästig. Man muss auch sagen, dass die FGA-Phase trotz den verschiedenen Übungen einiges lockerer war als der erste Teil. Unsere Ausbildung absolvierten wir vorwiegend im Theoriezimmer. Einige Male machten wir praktische Vermessungsübungen auf dem Feld und wendeten das gelernte bei den Übungen im Panzer praktisch an. Schade finde ich, dass mit unseren Angaben noch nie scharf geschossen wurde.

Unterkunft
Nach einer Angewöhnungsphase hat mir die Unterkunft und das "Landleben" in Oberstammheim gefallen. Obwohl die ganze Kompanie (ausgenommen die Fahrer) im gleichen Zimmer geschlafen hatten, war es trotzdem ruhig. Dies liegt auch daran, dass wir im zweiten Teil nur noch 28 Rekruten waren. Geschlafen hatten wir im Schlafsack oder Flauschi, Betten wie in der Kaserne Auenfeld kannten wir nicht. Einige Duschen mehr wären nicht schlecht und auch einen Fussballkasten könnte gebraucht werden. Ein anderer Nachteil sind die täglichen Verschiebungen nach Frauenfeld. Die Fahrten im Lastwagen waren nicht besonders interessant, später mit dem DURO war es bequemer. Das grösste Problem sind aber die Mittagspausen. Die Rekruten im Auenfeld konnten sich über den Mittag in ihre Zimmer zurückziehen und schlafen. Wir mussten im Verpflegungsgebäude Siesta machen und hatten zudem ständig eine Materialwache war dem Haus zu betreiben.

Kader
Ich denke wir hatten es mit den meisten Vorgesetzten gut. Wenn man die Anweisungen ohne grossen Widerstand ausführt, gibt es meistens keine Probleme. Die Einstellung der Rekruten und der Gruppe ist sehr wichtig. Wenn der Oberleutnant das Gefühl hat, wir müssen zwoundzwanzig (Liegestützen) machen, dann machen wir diese halt mit "Freude". Auch die neuen Wachtmeister aus der Kaderschule haben schnell gemerkt, dass es sich nicht lohnt, die Rekruten zum Zeigen der geputzten Schuhe anmelden zu lassen. Zum Feldweibel, Hauptausbilder der Feuerleitstellenvermesser, hatten wir ein gutes Verhältnis. Auch wenn er einen Rekruten "Pflock" nennt, geht die Welt nicht unter und man muss nicht sofort eine Beschwerde schreiben.

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